Density measurement in concrete residual water

The development of the OLAS measuring system, an online measuring system for determining the solids content of concrete recycling water, began almost ten years ago. Today, a reliable and economic measuring system is available that has reached series production maturity. The OLAS is named after its function: ‘Optical Light Absorption Sensor’. The OLAS makes use of a sophisticated infrared absorption measuring method, in which the measurement light is introduced into the medium via optical fibres. If desired, the OLAS can be supplemented by the OLASTPC (OLAS Touch Panel Controller), an optimal evaluation, display and control unit, to form a complete measurement system.

Product Infos

OLAS – Optical Light Absorption Sensor

Das OLAS-System misst die Dichte von Beton-Restwasser kontinuierlich online – direkt in der Rohrleitung zur Wasserwaage oder im Restwasserbecken. Die gemessene Restwasserdichte kann in der Anlagensteuerung verarbeitet werden und bildet damit die Grundlage für eine kontrollierte Nutzung von Brauch- bzw. Restwasser in der Betonproduktion.

Beton-Restwasser ist kein konstantes Medium. Der Feststoffanteil schwankt je nach Rücklauf, Beckeninhalt, Rührwerksleistung, Produktionsbetrieb und Frischwasserzugabe. Wird Restwasser ohne aktuelle Dichteinformation dosiert, arbeitet die Anlage mit Annahmen statt mit realen Messwerten. Das kann die Wasserbilanz, die Konsistenz und die Qualität des Betons beeinflussen.

Mit OLAS wird die Dichte des tatsächlich vorhandenen Restwassers online erfasst. Dadurch kann die Anlagensteuerung die Restwasserdichte bei der Dosierung berücksichtigen, Wasser- und Feststoffanteile besser bewerten und die Nutzung von Restwasser deutlich sicherer machen.

Warum OLAS im Betonwerk eingesetzt wird

Das Ziel ist nicht nur die reine Anzeige eines Dichtewertes. Der eigentliche Nutzen entsteht, wenn die gemessene Restwasserdichte in der Anlagensteuerung verarbeitet wird.

OLAS unterstützt Betonwerke dabei,

  • Restwasser kontrolliert und in höherem Umfang zu nutzen,
  • Entsorgungs- und Aufbereitungsaufwand zu reduzieren,
  • die Betonqualität chargenbezogen abzusichern,
  • Wasser- und Feststoffanteile genauer zu berücksichtigen,
  • Rohstoffe wie Sand, Füllstoffe und gegebenenfalls weitere Rezepturbestandteile gezielter zu berechnen,
  • die Restwasserdichte im Mischprotokoll zu dokumentieren,
  • manuelle Dichtekontrollen zu reduzieren und den Arbeitsschutz zu verbessern.

 

Messprinzip

OLAS steht für Optical Light Absorption Sensor. Das System arbeitet mit Infrarotlicht, das über Lichtleiter in das Restwasser geführt wird. Die im Restwasser enthaltenen Zement-, Sand- und Feinpartikel absorbieren einen Teil dieses Lichtes. Aus dem Lichtverlust wird ein Messsignal erzeugt, das über eine Kalibrierkurve der Restwasserdichte zugeordnet wird.

Ein wesentlicher Vorteil des Systems liegt im Aufbau: Die empfindliche Messelektronik befindet sich nicht im Nass- oder Schmutzbereich. An der Messstelle befinden sich nur robuste Messköpfe mit Lichtleitern. Dadurch eignet sich OLAS besonders für die rauen Einsatzbedingungen in Betonwerken.

Praxisgerechte Technik für Betonwerke

Das OLAS-System wurde für den Einsatz in realen Betonwerken entwickelt. Im Vordergrund stehen eine robuste Bauweise, einfache Integration, geringe Wartungsanforderungen und eine zuverlässige Messwertbereitstellung für die Anlagensteuerung.

Je nach Anlage kann die Messung in der Rohrleitung oder im Restwasserbecken erfolgen. Welche Messstelle sinnvoll ist, hängt von der Anlagenkonfiguration, der gewünschten Auswertung und der späteren Nutzung des Dichtewertes in der Steuerung ab.


Systemaufbau und Komponenten des OLAS-Systems

OLAS Aufbau und Systemkomponenten

Einfache Integration in bestehende Betonwerke

Das OLAS-System ist für die Nachrüstung und Integration in bestehende Betonwerke ausgelegt. An der Messstelle wird je nach Anwendung ein Durchflussmesskopf in die Restwasserleitung eingebaut oder ein Tauchmesskopf im Restwasserbecken positioniert. Die empfindliche Messelektronik bleibt dabei geschützt und abgesetzt im separaten Schutzgehäuse.

Die Verbindung zwischen Messstelle und OLAS-Elektronik erfolgt über Lichtleiter im Schutzrohr bzw. Schutzschlauch. Dadurch befindet sich an der Messstelle keine empfindliche Elektronik im Nass- oder Schmutzbereich. Das Messsignal wird anschließend an die vorhandene Anlagensteuerung übergeben oder optional über den OLAS-TPC angezeigt und ausgewertet.

Für unterschiedliche Anlagenkonfigurationen stehen verschiedene mechanische Ausführungen zur Verfügung. Dazu gehören Durchflussmessköpfe für typische Rohrleitungsgrößen, Tauchmessköpfe für Restwasserbecken sowie unterschiedliche Lichtleiterlängen. Damit kann das System an die jeweilige Einbausituation angepasst werden – zum Beispiel an vorhandene Rohrleitungen, die Entfernung zwischen Messstelle und Elektronikgehäuse oder die gewünschte Positionierung im Restwasserbecken.

Typische Integrationsmöglichkeiten:

  • Messung in der Steigleitung zur Wasserwaage
  • Messung in der Leitung unmittelbar vor der Wasserwaage
  • Messung direkt im Restwasserbecken oder Behälter
  • Signalübergabe an vorhandene SPS- bzw. Anlagensteuerungen
  • optionale Anzeige und Auswertung über OLAS-TPC

Der mechanische Einbau ist in vielen Fällen mit überschaubarem Aufwand möglich. Entscheidend für eine zuverlässige Messung sind die richtige Auswahl der Messstelle, ein gut zugänglicher Einbauort (auch für Wartungsarbeiten), eine passende Lichtleiterlänge und die korrekte Verarbeitung des Messsignals in der Anlagensteuerung.


Anforderung / Einbausituation Mögliche OLAS-Ausführung

Messung in der Restwasserleitung zur Wasserwaage

Durchflussmesskopf / T-Stück

Messung im Restwasserbecken oder Behälter

Tauchmesskopf

Unterschiedliche Rohrleitungsgrößen

T-Stücke in verschiedenen Nennweiten (2,5" / 3" / 4")

Unterschiedliche Entfernungen zwischen Messstelle und Elektronik

Lichtleiter in verschiedenen Längen (3m, 5m, 7m, 10m)

Direkte Nutzung in der Anlagensteuerung

Analogsignal, z. B. 4–20 mA, 0–20 mA oder 0–10 V

Separate Anzeige oder Auswertung gewünscht

optionaler OLAS-TPC

Wartung / Kontrolle der Messstelle

Spülanschluss und zugängliche Messoptiken je nach Variante

 

OLAS lässt sich an unterschiedliche Anlagenkonfigurationen anpassen.

Der Durchflussmesskopf kann je nach Anlagenaufbau in der Steigleitung, Fallleitung oder einer geeigneten waagerechten Leitung zur Wasserwaage eingesetzt werden. Entscheidend sind eine zuverlässige Wasserführung ohne störende Lufteinschlüsse, ein gut zugänglicher Einbauort (auch für Wartungsaerbeiten)  und die korrekte Verarbeitung des Messsignals in der Steuerung.

 

Technical data

Technische Daten

Messprinzip

Merkmal Ausführung
Messverfahren Optische Absorptionsmessung mit Infrarotlicht
Messmedium Beton-Restwasser / Brauchwasser mit Zement-, Sand- und Feinanteilen
Messgröße Lichtabsorption, umgerechnet in Restwasserdichte
Messwertausgabe Kontinuierliches Ausgangssignal zur Weiterverarbeitung
Auswertung In der Anlagensteuerung oder optional über OLAS-TPC

Messstellen

Ausführung Beschreibung
Durchflussmesskopf Messung in der Restwasserleitung zur Wasserwaage
Tauchmesskopf Messung im Restwasserbecken oder Behälter
Messkopf-Abstand Anwendungsabhängig einstellbar und auf den gewünschten Messbereich abzugleichen

Messbereich Beton-Restwasser

Messbereich Anwendung
ca. 1,000 bis 1,120 kg/l Standardbereich für viele Anwendungen in Betonwerken
ca. 1,000 bis 1,250 kg/l Erweiterter Bereich für höhere Restwasserdichten,
abhängig von Messkopf-Einstellung und Kalibrierung

Hinweis: Die konkrete Nutzung der gemessenen Restwasserdichte in der Betonrezeptur hängt von Rezeptur, Normvorgaben und Freigabe durch Labor bzw. Betontechnologie ab.

Signalausgänge

Ausgangssignal Verwendung
4–20 mA Standardsignal für industrielle Anlagensteuerungen
0–20 mA Optional, je nach Steuerungsanforderung
0–10 V Optional, bei geeigneter Eingangskarte
RS485 nur in Verbindung mit Anzeige- oder Auswertegerät OLAS-TPC

Systemkomponenten

Komponente Beschreibung
OLAS-Hauptelektronik Messelektronik im separaten Schutzgehäuse
Lichtleiter Glasfaser-Lichtleiter im Schutzrohr bzw. Schutzschlauch
Messkopf Durchflussmesskopf oder Tauchmesskopf, je nach Anwendung
Schutzgehäuse Vormontiertes Gehäuse für die OLAS-Elektronik
OLAS-TPC Optionales Anzeige- und Auswertegerät

Mechanische Ausführungen

Ausführung Merkmale
Rohrleitungsmessung T-Stück mit Messoptiken, verfügbar für typische Rohrleitungsgrößen wie 2,5", 3", 4"
weitere Größen auf Anfrage
Beckenmessung Tauchmesskopf für Restwasserbecken oder Behälter
Lichtleiterlängen Standardlängen je nach Ausführung; Sonderlängen auf Anfrage
Spül-/Kontrollmöglichkeit Je nach Messkopfausführung zur Funktionskontrolle und Reinigung vorgesehen

Elektrische und konstruktive Eigenschaften

Merkmal Ausführung
Versorgung 230 V AC, optional 115 V AC
Signalleitung Geschirmte Leitung zur Anlagensteuerung empfohlen
Elektronik im Nassbereich Nein
Mediumseitige Verbindung Über Lichtleiter, elektrisch von der Messelektronik getrennt
Einsatzumgebung Ausgelegt für den Einsatz in rauer Betonwerksumgebung

Downloads

Feinabgleich OLAS-System im eingebauten Zustand

Anleitung über den Feinabgleich des OLAS-Systems wenn das System bereits in Ihrer Anlage installiert ist.

Downloads in

OLAS - Messung in einer Rohrleitung

Informationen, Hinweise und Montageanleitung

Downloads in

Prospekt OLAS

Downloads in

Bericht über das OLAS System in der Fachzeitschrift BWI

Downloads in

BFT - Betonwerk + Fertigteil-Technik 04/2009

OLAS - neuartige und hochpräzise Online-Dichtemessung von Restwasser

Downloads in

Fachzeitschrift "BETON" - Ausgabe 09-2025 - Bericht OLAS System

Fachartikel - aus dem Magazin "BETON" - zur kontinuierlichen Online-Messung der Dichte von Beton-Recyclingwasser mit dem optischen OLAS-System. Der Bericht beschreibt die normgerechte Erfassung der Restwasserdichte, die Integration in die Anlagensteuerung sowie die Auswirkungen auf Wasserzugabe, Feinstoffrückführung und Prozessstabilität, ergänzt durch Praxisdaten aus dem Betonwerksbetrieb.

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